Einschränkungen bei Ihrem Schlossbesuch

Wir sind immer bemüht, unser schönes Schloss Waldenburg für unsere Besucher so gut es geht zu erhalten.
Daher finden derzeit Bodenschutzarbeiten statt. Es kann unter der Woche vereinzelt zu gesperrten Räumen in der Beletage kommen, die nicht besichtigt werden können. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Alle Sonderausstellungen und auch die Ausstellung „Tatort Dalí" sind uneingeschränkt zu besichtigen.

Ausstellungsbereiche

Audioguide-App

Schloss Waldenburg entstand als eines der letzten Schlösser der Wilhelminischen Zeit im sächsischen Waldenburg. Es war bis 1945 die Residenz der Fürsten von Schönburg-Waldenburg.

Lassen Sie sich von unserer App durch das Schloss begleiten!

Die Hörtexte führen Sie von der monumentalen Eingangshalle in die Festräume der Beletage. Von dort aus geht es weiter in die offiziellen und in die privaten Appartements der Fürstenfamilie. Wo Leib und Seele der Fürsten und ihrer Gäste zusammengehalten wurden, erfahren Sie in der Küche und der Kapelle von Schloss Waldenburg.

Auf der ca. 45minütigen Tour begegnen Ihnen auch immer wieder die eindrucksvollen Persönlichkeiten der letzten Generation der Fürstenfamilie.

Die App ist leicht bedienbar, kostenfrei und kann ohne Internetverbindung genutzt werden.

Texte, Programmierung, Audioproduktion: www.ostmodern.com
Sprecher: David Lütgenhorst
im Auftrag der Tourismus und Sport GmbH

 

Sonderausstellung - "Tatort Dali" - Original und Fälschung

Tatort Dali – Original und Fälschung

Mehr als 30 Jahre nach dem Tod des extrovertierten Salvador Dali gilt der spanische Meister heute als eine der schillerndsten, vielseitigsten und produktivsten Künstlerpersönlichkeiten weltweit. Paris, Barcelona, Berlin – wo immer auch Dali-Ausstellungen stattfinden sorgen die Ereignisse für eine wahrhaftige „Dali-Manie".

Das 1904 im spanischen Figueras geborene Malergenie war eng verbunden mit den „Traumwelten" von Sigmund Freud, gilt als Hauptvertreter des Surrealismus und Erfinder der paranoisch-kritischen Methode in der Bildenden Kunst. Obwohl Dali im Wesentlichen wegen seines malerischen Werkes in Erinnerung geblieben ist, wandte er sich im Laufe seiner langen Karriere erfolgreich der Druckgrafik, der Bildhauerei, der Werbung und dem Filmemachen zu. Im grafischen Bereich erweist er sich als großer wegweisender Experimentator. Gleichermaßen gilt Dali als einer der meist gefälschtesten Künstler weltweit.

Diesem spannenden Thema wird eine Ausstellung gewidmet unter dem Titel „Tatort Dali – Original und Fälschung" die nun erstmalig überhaupt in dieser Zusammenstellung im Waldenburger Schloss gezeigt wird. Der Besucher hat die einzigartige Möglichkeit Originale und Fälschungen, die teilweise von den Landeskriminalämtern für Ausstellungen freigegeben wurden, im gegenüberstehenden Vergleich zu betrachten. Die Fälschungen wurden überwiegend mit einer verblüffenden Perfektion hergestellt, haben jedoch einen entscheidenden Schönheitsfehler: Sie sind nicht echt. Sie stammen nicht aus dem Atelier des Meisters sondern aus Fälscherwerkstätten. „Tatort Dali" heißt demgemäß die Ausstellung aus der Sammlung Rebmann, wo erstmalig originale Arbeiten und Fälschungen nebeneinander gezeigt werden.

Während der Ausstellung sind die Kataloge „Salvador Dali und die Apokalypse des Saint
Jean" und „Salvador Dali der Illustrator" erhältlich. Ebenso liegt für Interessenten das druckgrafische Gesamtverzeichnis aus der Zeit von 1924 bis 1980 zur Einsichtnahme vor. Das Werkverzeichnis enthält ein Vorwort von Dali aus dem Jahre 1985. Es bietet einen gesamtheitlichen Überblick über das außergewöhnliche Schaffen des Meisters. Es benennt die technischen Angaben der einzelnen Grafiken, auch die Originalitätskriterien der verschiedenen Grafiksignaturen, Papierarten und Auflagebezeichnungen und ist insofern eine Hilfe echte Dalis von unautorisierten Auflagen oder Fälschungen zu unterscheiden.
Die umfangreichen Recherchen für dieses Werk erfolgten in über 30 Jahren und mit Unterstützung von Robert Descharnes, dem langjährigen Weggefährten und Biografen Dalis.

„Tatort Dali – Original und Fälschung" eine einzigartige Kunstpräsentation in Schloss Waldenburg. Die Ausstellung ist bis 30. September 2021 zu sehen. 

Ausstellung zur Filmgeschichte

Filmschloss Waldenburg

Schloss Waldenburg ist seit der Reaktivierung als öffentliche Kultureinrichtung im Jahr 2000 auch eine beliebte Filmkulisse. Von 1948 bis 1998 wurde das Schloss als medizinische Einrichtung genutzt und erfuhr während dieser Zeit bauliche Anpassungen, die seit 2005 schrittweise denkmalgerecht zurückgebaut werden. Der überwiegende Teil einer luxuriösen und kunsthistorisch bedeutenden Innenausstattung von 1859 bis 1912 blieb trotz der Kliniknutzung nahezu unverändert erhalten.


Dieser spannende Mix aus historisch authentischen Räumen verschiedenster Stilrichtungen, klinikgerecht überformten und die Vielfalt an zum Teil ungenutzten Bereichen unter einem Dach, dazu noch von „englischer Parklandschaft" umgeben, entspricht oft perfekt den Wünschen der Branche.


Die Listung des Schlosskomplexes Waldenburg im Location Guide der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) seit November 2010 stellt alle Spezifikationen (Fotogalerie, technische und räumliche Bedingungen) des Schlosses Waldenburg als Drehort umfangreich vor. Der MDM fördert Produktionen und ermöglicht die passende Kulisse bzw. den Drehort zu finden.

 

Bislang bot das Schlossensemble für rund 20 Film- und Fernsehproduktionen die perfekte Kulisse. Auch der Mitteldeutsche Rundfunk drehte u. a. 2010 für die Sendungen „Unterwegs in Sachsen" und „Adventsgeflüster" Motivaufnahmen und Interviewbeiträge. Eine Vielzahl von Schauspielern, darunter auch namhafte nationale und internationale Filmstars wie Winfried Glatzeder, August Diehl, Katharina Thalbach, Anna Maria Mühe, Ralph Fiennes und Bill Murray, drehten bereits im Schloss Waldenburg. Auch Hollywood kam ins schöne Muldetal und ließ hier Szenen für den Kinofilm „Grand Budapest Hotel" aufnehmen. Seitdem wird die Stadt in den Medien allzu gern "Waldywood" genannt.

 

 

Ausstellung zur Baugeschichte

800 jährige Baugeschichte

Die Baugeschichte von der ersten Burganlage aus dem späten 12. Jahrhundert bis zum letzten Umbau des heutigen Schlosses Anfang des 20. Jahrhunderts wird durch entscheidende Bauphasen und bedeutende Ereignisse veranschaulicht. In den restaurierten Räumen der ehemaligen Bediensteten der Fürstenfamilie von Schönburg-Waldenburg sind eine Vielzahl an unterschiedlichen Exponaten und bildlichen Darstellungen wie Grundrisse, Zeichnungen und Rechnungen zu sehen. Darunter befinden sich auch einige noch nie veröffentlichte Dokumente. Komplementiert wird die Präsentation durch eine 3D-Animation über die Baugeschehen der letzten achthundert Jahren.

 

 

 

Ausstellung Küchenbereich

Historische Schlossküche

Der Küchenbereich im Untergeschoss des Schlosses bestand ursprünglich aus 6 unterschiedlich großen Räumen, die jeweils bestimmten Arbeitsschritten zugewiesen waren. Der heutige Ausstellungsbereich umfasst 3 der historisch erhaltenen Räume sowie einen Backofen mit Brat-, Grill- und Wärmezonen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Neben der besonderen Küchenkonstruktion sind noch eine sogenannte Kochmaschine mit Unterflurrauchabzug, der Speiseaufzug und allerlei Küchenutensilien erhalten. 

Mit der integrierten Hörstation taucht man in die vergangene Arbeitswelt der Bediensteten ein. Die Küche erwacht zum Leben. Lassen Sie sich überraschen!

 

 

 

 

 

Orgelausstellung

„DIE ORGEL – WUNDERWERK DER KLANGKUNST"

Die Dauerausstellung wurde ganz der „Königin der Musikinstrumente" – so nannte sie Mozart - gewidmet und zeigt unter dem Thema „Die Orgel – Wunderwerk der Klangkunst" einen Einblick ins Innere dieses majestätischen Instruments. Es wird zum Mitmachen eingeladen – tasten, hören... Die Geschichte dieses einzigartigen Instruments lernt man auf verschiedenen Tafeln kennen. Der darauf dargestellte Zeitstrahl führt durch die Geschichte der Orgel von ihren Anfängen an. Wussten Sie, dass es bereits 250 v. Chr. die erste Orgel gab? Und dass die Orgelmusik damals in höheren Kreisen als Heilmittel bei Erkrankungen gedient hat? Eine interessante Ausstellung für den Kenner und den Laien zugleich, zu sehen während einer individuellen Schlossbesichtigung im Schloss Waldenburg. (Fotos: ungestalt GbR, Claudia Haase)